+++++Aktuelles (27.3.2020)++++++

Coronavirus: Elternbrief der Schulministerin zur Situation

Foto: Schulministerin Yvonne Gebauer.

Schulministerin Yvonne Gebauer. – Bild: MSB/ Susanne Klömpges

Liebe Eltern,

die aktuelle Situation stellt uns alle vor große und noch nie da gewesene Herausforderungen – gerade auch Familien mit Kindern. Alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen,

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soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Infektionsketten, die zu einer weiteren, schnellen Verbreitung des Corona-Virus führen können, müssen unterbrochen werden. Im öffentlichen Raum dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen unterwegs sein, Ausnahmen gelten nur für die eigene Familie. Die Einstellung des regulären Schulbetriebes, die Beschränkung der Freizeitmöglichkeiten und der Bewegungsfreiheit sind besonders für Kinder und Jugendliche große Einschnitte. Sie verbringen nun viel Zeit zu Hause, ohne die gewohnten Strukturen, Abläufe und Beschäftigungsmöglichkeiten.

In den Schulen findet derzeit nur eine Notbetreuung statt, die seit dem 23.03.2020 auch am Wochenende und in den Osterferien geöffnet bleiben wird. Diese Notbetreuung steht für Kinder bereit, deren Eltern in Bereichen der so genannten „kritischen Infrastruktur“ arbeiten. Dazu ist eine Bescheinigung des jeweiligen Arbeitgebers nötig.

In der Notbetreuung werden Schülerinnen und Schüler bis Klasse 6 in kleinen Gruppen von Lehrerinnen und Lehrern und anderem pädagogischen Personal im Landesdienst der eigenen Schule sowie vom Personal des Ganztagsträgers betreut. In der Notbetreuung findet kein Unterricht statt, sondern werden andere Angebote zur Beschäftigung, nach Möglichkeit auch zur Bewegung der Schülerinnen und Schüler unterbreitet.

Die Notbetreuung ist wichtig, damit Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger, Personal in der Altenpflege, Lebensmittel-Verkäuferinnen und Verkäufer und andere wichtige Berufsgruppen weiterhin ihrer Arbeit im Interesse der gesamten Gesellschaft nachgehen können.

Ich möchte Sie herzlich bitten, mit diesen Regelungen bewusst und verantwortungsvoll umzugehen. Diesen Appell richte ich auch an alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Wo immer es geht, sollte es Eltern ermöglicht werden, von zu Hause aus zu arbeiten, damit die Kolleginnen und Kollegen in der Notbetreuung nicht überfordert werden. Bitte achten Sie strengstens darauf, dass Ihre Kinder außerhalb der Notbetreuung keine weiteren Kontakte über den eigenen Haushalt hinaus haben. Auch für das Angebot der Notbetreuung gilt: Je effektiver wir Infektionsketten unterbrechen können, desto besser ist es.

Die Organisation der Notbetreuung stellt auch unsere Schulen vor organisatorische Herausforderungen. Alle Kinder und Jugendlichen, alle Lehrkräfte und anderes pädagogisches Personal, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ganztagsträger sollen in der Notbetreuung sichere Bedingungen vorfinden, damit es auch hier möglichst nicht zu weiteren Ansteckungen kommt. Auch deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Nutzung dieses Angebotes nötig.

Die Schulträger werden die erforderlichen Hygienemaßnahmen ergreifen. Die genutzten Schulräume werden regelmäßig gereinigt.

Ich bin den Lehrkräften und dem Personal der Ganztagsträger und der Betreuungsangebote für den großen Einsatz sehr dankbar!

Und auch Ihnen, liebe Eltern, möchte ich für Ihre Flexibilität und Ihre Bereitschaft, sich auf die für Sie oftmals schwierige Situation einzustellen, herzlich danken. Und ich möchte Sie auch um Ihr Verständnis bitten, dass wir Maßnahmen und Regelungen ständig prüfen und anpassen müssen. Diese besondere Situation fordert uns alle heraus und wir werden sie nur gemeinsam bewältigen. Wir brauchen Vernunft, Solidarität und Gemeinschaftssinn, um diese Situation zu meistern.

Gespräche in der Familie, gegenseitiges Verständnis für die Sorgen und Nöte der Familienmitglieder können helfen, diese Ausnahmesituation zusammen zu bewältigen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute! Bleiben Sie gesund!

Ihre
Yvonne Gebauer

Sie finden den Elternbrief der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen auch auf unserer Seite zum Thema Corona.

Ältere Meldungen

+++++Aktuelles (23.3.2020)++++++

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

es freut mich sehr, dass der Kontakt zwischen den Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften insgesamt gut gestaltet werden konnte und mögliche Fragen zu den wöchentlichen Lernpaketen morgens beantwortet werden können.
Zwischenzeitlich hat das Ministerium für Schule eine weitere Nachricht (Mail Nr. 8) zugestellt, die von Bedeutung ist. Daher wird diese unverändert auf der Homepage zur Kenntnis gegeben.

Bitte bleiben Sie gesund!

Mit freundlichem Gruß


W. Eckervogt
   Schulleiter

Link zur Mail Nr. 8 des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/200320/index.html

Mehr Infos auf unserer Seite unter dem Punkt Informationen zum Coronavirus

+++++Aktuelles (14.3.2020)++++++

Elternbrief des Schulleiters vom 14.3.20

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
Sie haben sicherlich den Beschluss der Landesregierung vom 13.03.2020 schon gestern gehört:

1. „Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht“.

2. Eine Übergangsregelung wird bis zum 17.03.2020 einschließlich geschaffen:
„Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.2020) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher.“ Diese dauert an beiden Standorten der Tremoniaschule bis 15 Uhr an, wie bisher.

3. Zum weiteren Not-Betreuungsangebot über den 17.03.2020 hinaus gibt es eine Planungsgrundlage, über die genaue Ausgestaltung wird zurzeit noch beraten:
Für Eltern, die in gesellschaftlich unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten (besonders im Gesundheitswesen), wird während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet.Bitte melden Sie sich telefonisch umgehend (0231 477 321 30) in der Zeit zwischen 8-12 Uhr oder per mail – weckervogt@stadtdo.de –), wenn Sie zu diesem Berufskreis gehören. Denkbar ist auch eine Kontaktaufnahme zur Klassenleitung.
Es ist zurzeit nicht auszuschließen, dass der Schulträger für die Notbetreuung auf ausgewählte Schulen im „Wohnbezirk“ zwecks Bündelung zurückgreift.

4. Die Erreichbarkeit der Schulleitungen und Lehrkräfte ist (bis auf den Fall der Erkrankung, das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzgesetzes gilt auch für Lehrkräfte) abgesichert ,Kontaktmöglichkeiten s.o.

5. Für die Schülerinnen und Schüler werden Lernaufgaben vorbereitet, die im häuslichen Bereich bearbeitet werden können.

6. Geplante Ausflüge, Schulpflegschaftssitzungen, Elternsprechtage etc. sollen bis auf das Weitere (das ist ein „weiter“ Begriff) nicht stattfinden.

7. Schülerpraktika und Langzeitpraktika in Betrieben können zurzeit noch weiterhin durchgeführt werden (Einzelsituation).

8. Wohlmöglich nimmt die Berufseinstiegsbegleitung im Auftrag der Agentur für Arbeit Kontakt mit Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 9 und 10 auf, um Einzeltermine mit diesen im Schulgebäude zu vereinbaren.

Bitte teilen Sie den Klassenleitungen Ihre aktuelle Rufnummer mit und behalten Sie bitte die Homepage der Tremoniaschule im Auge, damit Sie möglichst aktuell informiert werden können.

In dieser schwierigen Zeit, ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, wünsche ich Ihnen besonders Gesundheit.

Mit freundlichem Gruß

W. Eckervogt

(Schulleiter)

+++Weiter Infos zu diesem Thema finden Sie gesammelt hier+++

www.tremoniaschule.de/informationen-zum-coronavirus/

Willkommen auf unserer Internetseite

Die Tremoniaschule ist eine Förderschule der Stadt Dortmund mit dem Schwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“. Ihre beiden Standorte liegen in Wambel (Grundschule) und in Körne (Sekundarstufe 1). Der Name der Schule leitet sich von der mittelalterlichen Bezeichnung unserer Stadt ab.

„1152 und damit ein Jahr nach seinem Aufenthalt in Dortmund stellte Kaiser Friedrich I. dem Kölner Erzbischof Arnold II. eine Urkunde aus, die die lateinische Bezeichnung „in burgo Tremonia“ (deutsch: „in der Stadt Tremonia„) enthält. Von diesem Zeitpunkt an findet sich in den lateinischen Quellen nur noch die Bezeichnung Tremonia und es wird vermutet, dass dies auf eine Anordnung Friedrich Barbarossas zurückgeht.“

aus: Wikipedia: Dortmund