Schuljahresbeginn 2020/21: Ein Brief der Schulleitung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

nach hoffentlich gut verbrachter Ferienzeit startet der Unterrichtsbetrieb an den beiden Standorten der Tremoniaschule am Mittwoch, 12. August 2020, um 8:30 Uhr  (Klassen 1-4) bzw. um 8 Uhr (Klassen 5-10).
Schon während der Anfahrt zur Schule beginnt die Pflicht zum Tragen eines „Mund-Nasenschutzes“. In den Klassen 5-10 ist dieser gemäß Weisung durch das zuständige Ministerium auch während des Unterrichts sowie auf den Gängen und in den Pausen zu tragen.

Natürlich erschwert die außergewöhnlich hohe Temperatur zurzeit das Lernen.

Die vorgenommenen Messungen  in den Klassenräumen führten heute zu Ergebnissen von ca. 30 Grad. Da wegen der Pandemie quergelüftet wird, eine Abschattung ist somit nicht möglich, strömt warme Luft in die Unterrichtsräume.
Auf der Grundlage des Erlasses des Schulministeriums beendet die Tremoniaschule am 12. August und am 13. August 2020 vorzeitig den Unterricht („Hitzefrei“).
Die Buslinie kann  gegen 12:15 Uhr die Schülerinnen und Schüler des Standortes „Sendstraße“ abholen. Gegen 11:25 Uhr bereits die SuS der Klassen fünf, sechs und sieben (Winkelriedweg 4).
Die OGS im Standort „Sendstraße“ sowie die Betreuung (auch Lernförderung) im Standort „Winkelriedweg “ stehen bis 15 Uhr zur Verfügung.

Ich wünsche einen guten Schulstart und Gesundheit!

Mit freundlichem Gruß

W. Eckervogt

Ältere Meldungen

27.6.2020

Die Bezirksregierung Arnsberg hat gestern ein FAQ zum Thema „Ferienangebote für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Sommerferien 2020“ herausgeben und und gebeten dieses auf unserer Internetseite für Eltern und Erziehungsberechtigte zu veröffentlichen. Sie können das Dokument hier einsehen >>>klick<<<

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

das zuständige Ministerium hat festgelegt, dass die Grundschulen ( der „Primarstufenbereich“) wieder am 15.Juni 2020 mit dem Unterricht starten.
Die OGS nimmt den Betrieb gleichzeitig wieder uneingeschränkt auf.
Die einzelnen Lerngruppen sollen auch in der OGS und in den Pausen nicht untereinander „vermischt“ werden (Corona).
Diese Auflagen wurden in der Vorbereitung berücksichtigt.

Eine Vermischung der Lerngruppen findet jedoch auf dem Schulweg statt. In den Schulbussen , in der Straßenbahn etc. ist deshalb bitte unbedingt ein Nasen-Mundschutz zu tragen . Bei den ersten Anzeichen einer Infektion (Halsschmerzen etc. ) bitte unbedingt beachten, dass dann kein Schulbesuch stattfinden darf.
Ärztlicher Rat ist zwingend einzuholen.

Die Abhol-Bringezeiten durch den Schulbus bleiben unverändert so, wie wir es aus dem Monat März 2020 kennen.

Ich wünsche einen guten Schulstart.

Herzliche Grüße


W. Eckervogt

Die dazugehörige Schulmail 23. des Schulministeriums finden Sie hier

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,

gegenwärtig besuchen bereits die Klassen vier und zehn die Tremoniaschule, ab dem 11.05.2020 (12.05.2020) werden in einem tageweise abwechselnden Verfahrenalle Lerngruppen (Klassen 1-10) die Schule wieder aufsuchen.

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Von den insgesamt 12 Klassen an beiden Schulstandorten werden 9 in jeweils zwei Gruppen aufgeteilt. Diese Teilung ist ab einer entsprechenden Gruppengröße erforderlich, um die notwendigen Abstandsmaße von ca. 2 Metern im Klassenraum zu sichern. Die Pausen finden zeitlich versetzt statt, höchstens zwei kleine Lerngruppen mit max. 8 Schülerinnen / Schülern gehen  unter Aufsicht auf den Schulhof.
Auch dann, wenn eine Maskenpflicht nicht besteht, bitte ich höflich und dringlich erneut darum, eine Maske zu tragen. Ein wiederholtes Abnehmen und Aufsetzen führt schnell und gerade bei Kindern zu einer ungewollten Verteilung von Viren. Auch ich bemerke, dass ich mit der Maske nicht so gut telefonieren kann, dass das Atmen etwas schwerer fällt. Dennoch ist es für mich wichtiger, einen bedeutsamen Beitrag zum Gesundheitsschutz zu leisten.

Jede Lerngruppe wird an mindestens 2 Tagen pro Woche in der Schule unterrichtet, manchmal sind es sogar drei Tage .

Die zuständige Klassenleitung wird Sie und Euch informieren, welche Schülerin / welcher Schüler (das hängt davon ab, ob man zur Gruppe 1 oder 2 gehört) am 11.05.2020 startet oder am 12.05.2020.

Wie auch immer: Ich wünsche einen guten Start und weiterhin Gesundheit!

Mit freundlichem Gruß

W. Eckervogt

(Schulleiter)




Schulmail 19

>>>>>>>>>> Beginn der Schulmail des MSB NRW >>>>>>>>>

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dieser SchulMail möchte ich Sie heute kurz über die in dieser Woche vorgesehenen Schritte zur Wiederaufnahme des Unterrichts für weitere Schülergruppen sowie vorab über anstehende Entscheidungs- und Informationstermine benachrichtigen.

Wiederaufnahme des Unterrichts an Grundschulen

Ab Donnerstag, 7. Mai 2020, wird in den Grundschulen – wie bereits mit der SchulMail Nr. 17 mitgeteilt – der Präsenzunterricht zunächst ausschließlich für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen wiederaufgenommen. Die hierzu noch erforderliche Überarbeitung und Veröffentlichung der Corona-Betreuungs-Verordnung erfolgt rechtzeitig.

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Wiederaufnahme des Unterrichts an den Förderschulen  

Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts gilt grundsätzlich auch für die 4. Klassen der Förderschulen. Ausgenommen sind jedoch derzeit noch die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung. Über die Rahmenbedingungen und möglicherweise besonderen Vorgaben für eine Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an diesen Förderschulen werden wir noch in dieser Woche Gespräche mit Interessenvertretungen von Eltern, Lehrern sowie Schulträgern führen. Zudem lassen wir uns hierbei unter dem Gesichtspunkt des Gesundheitsschutzes wissenschaftlich gesondert beraten.

Keine Ausweitung des Unterrichts an den weiterführenden Schulen in dieser Woche

Über das bisherige Maß an Unterricht und Lernangeboten für die Abschlussklassen hinaus ist für diese Woche eine Ausweitung auf weitere Schülergruppen nicht vorgesehen. Diese Festlegung ist auch das Ergebnis von Gesprächen, die wir in der vergangenen Woche mit Lehrer- und Elternverbänden sowie mit Schulleitungsvereinigungen und Schulträgervertretern geführt haben.

Dies gilt auch für die Berufskollegs (vgl. SchulMail Nr. 14 und Nr. 15).

Weiteres Vorgehen

Am Mittwoch, 6. Mai 2020, beraten erneut die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin darüber, ob und wann weitere Schritte zur Wiederaufnahme des Schul- und Unterrichtsbetriebes für zusätzliche Schülergruppen möglich sein sollen. Wir werden Sie im Anschluss an diese Beratungen über die aus den entsprechenden Beratungsergebnissen zu ziehenden Schlussfolgerungen für den Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen schnellstmöglich informieren, spätestens jedoch am Donnerstagvormittag. 

Außerdem erhalten Sie in Kürze eine Information über die Auswirkungen des am 30. April 2020 beschlossenen Bildungssicherungsgesetzes auf die Bildungsgänge der jeweiligen Schulformen.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

<<<<<<<<<< Ende der Schulmail des MSB NRW <<<<<<<<<<

[30.04.2020] Umgang mit dem Corona-Virus an Schulen (Klarstellung der 17. Mail)

Wiederaufnahme des Unterrichts an den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Nachgang der Versendung unserer heutigen SchulMail Nr. 17 möchte ich im Interesse einer eindeutigen und unmissverständlichen Kommunikation, auf die auch Sie in den vergangenen Wochen großen Wert gelegt haben, folgende Klarstellung treffen:

Sämtliche in der heutigen SchulMail Nr. 17 beschriebenen weiteren Schritte der Schulöffnung für die Klassen 1 bis 3, die frühestens ab dem 11. Mai 2020 realisiert würden, stehen unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden Beratungen zwischen den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am 6. Mai 2020.

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Bund und Länder müssen im Rahmen der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Mitte nächster Woche zuerst die Grundlagen für weitere Schritte schaffen, um ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen sicherzustellen. Die heutige Schulmail beschreibt einen für Nordrhein-Westfalen denkbaren Plan, sofern ein solcher Öffnungsbeschluss von Bund und Ländern am 6. Mai 2020 getroffen wird.

Der Text der nachfolgenden SchulMail Nr. 17 wurde daraufhin an den entsprechenden Stellen präzisiert:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Länder haben gemeinsam in der Ministerpräsidentenkonferenz am 15. April 2020 entschieden, dass ab dem 4. Mai 2020 vorzugsweise die 4. Grundschulklassen sowie Abschlussklassen des kommenden Jahres in den Unterricht zurückkehren können. Für die Zeit darüber hinaus hat die Kultusministerkonferenz entsprechende Empfehlungen erarbeitet.

Wir haben auf dieser Grundlage entschieden, in Nordrhein-Westfalen nicht von der Möglichkeit des Unterrichtsstarts bereits direkt am 4. Mai 2020 Gebrauch zu machen, sondern die Wiederaufnahme des Unterrichts an den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen für Donnerstag, den 7. Mai 2020 vorzusehen. An den ersten beiden Tagen, also am 7. und 8. Mai 2020, soll zunächst nur Unterricht für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen stattfinden.

Vorab möchte ich Ihnen aber bei dieser Gelegenheit auch im Namen von Frau Ministerin Gebauer ausdrücklich danken. Nach der Einstellung des Unterrichts an allen Schulen am 16. März 2020 haben Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen mit hoher Einsatzbereitschaft entscheidend dazu beigetragen, dass auch während der Corona-Pandemie Beschäftigte kritischer Infrastrukturen, vor allem im Gesundheitswesen, weiterhin im Einsatz sein konnten. Wir haben Ihnen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ganztags- und Betreuungsangebote diese Notbetreuung auch in den Osterferien und auch an Wochenenden zugemutet, und Sie haben diese Aufgabe engagiert angenommen. Uns ist sehr bewusst, dass insbesondere die Schulen der Primarstufe, diese Notbetreuung zum Teil in sehr kleinen Gruppen organisieren mussten und weiterhin müssen.

Wie sie wissen, ist die Notbetreuung in der vergangenen Woche auch auf weitere berufliche Tätigkeitsbereiche (Alleinerziehende – berufstätig oder in Prüfungen) ausgeweitet worden. Grundlage bildet die Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die mit Wirkung vom 27. April 2020 angepasst wurde. Darüber hatte ich Sie bereits mit der 16. SchulMail vom 24. April 2020 informiert.

I.                    Unterstützung durch Lernen auf Distanz

In den vergangenen Wochen haben Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen entscheidend dazu beigetragen, dass Ihre Schülerinnen und Schüler sich Zuhause nicht nur sinnvoll beschäftigen, sondern den Bezug zur Schule und zum Lernen halten und auch Lernfortschritte erzielen konnten. Wir wissen, dass die Voraussetzungen von Schule zu Schule, aber auch innerhalb einer Schule und vor allem zwischen den Familien unterschiedlich sind. Mein Dank gilt daher auch hier Ihrem beispielhaften Engagement. Sie haben auf oftmals sehr kreative Weise dazu beigetragen, dass Kinder die Freude am Lernen behalten und mit Ihnen in dem pädagogisch so wichtigen persönlichen Kontakt bleiben konnten.

In den vergangenen Tagen hat vor allem die Wiederaufnahme des Schulbetriebs an den weiterführenden Schulen im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung gestanden. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler, die in Kürze ihre Abiturprüfungen absolvieren oder in diesem Schuljahr noch andere wichtige Schulabschlüsse anstreben. Nunmehr steht eine gestufte Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs an den Schulen der Primarstufe bevor.

II.                  Begrenzter Unterrichtsbeginn ab 7. Mai 2020

Die Tatsache, dass wir eine Wiederaufnahme des Unterrichts für den 7. Mai 2020 vorsehen, hat verschiedene Gründe. Zunächst wollen wir Ihnen und Ihren Kollegien, aber auch den Schulträgern mehr Zeit geben, notwendige Vorbereitungen zu treffen: Seien es die Reinigung und Einhaltung von Hygienevorgaben an den Schulen, die Vorkehrungen zur Abstandshaltung, die Bereitstellung von notwendigem Material oder der Schülertransport. Zudem gibt es durch die zusätzliche Zeit Gelegenheit, sich pädagogisch und didaktisch auf die neuen Erfordernisse des Präsenzunterrichts für die kommenden Wochen einzurichten.

Ein weiterer Grund bestand darin, dass wir die inzwischen geführten Gespräche mit Lehrer- und Elternverbänden sowie Schulleitungsvertretungen abwarten wollten, um ein möglichst von allen getragenes Vorgehen für die Zeit bis zu den Sommerferien abzustimmen und sich auf Grundprinzipien und Prioritäten zu verständigen, die Basis für schulische Konzepte sein sollen.

III.                Notbetreuung, OGS und weitere Betreuungsangebote

Parallel zur Wiederaufnahme des eingeschränkten Unterrichtsbetriebes wird die Notbetreuung –angepasst an die Vorgaben des Infektionsschutzes, die auch für den Unterricht in den Klassen gelten (vgl. 15. SchulMail) – fortgeführt. Dazu wird die auf dem Bildungsportal befindliche FAQ-Liste entsprechend angepasst. Maßgeblich für die Durchführung der Notbetreuung sind die Abstandsvorgaben (1,50 m), die eingehalten und beaufsichtigt werden müssen, sowie eine Vermeidung der Durchmischung der Gruppen.

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass ganztägige Betreuungs- und Bildungsangebote ein wichtiger Bestandteil bei der Schulöffnung sein werden und für die Kinder, die einen Betreuungsvertrag haben, an den Präsenztagen auch gewährleistet wird. Die Wiederaufnahme von OGS- und anderen Betreuungsformen ist mit weitergehenden Fragestellungen (z.B. Mittagsverpflegung) verbunden, die mit den Kommunen und den Trägern zu klären sind. Auch wenn im Grundsatz mit den Partnern Einigkeit darüber besteht, das Ganztagsangebot an den Grundschulen mit zu öffnen, wird es vor Ort zunächst möglicherweise individuelle Vereinbarungen über die Wiederaufnahme der Betreuung im gewohnten Umfang geben müssen.

IV.                Eckpunkte für schulische Konzepte

Aus Gründen des Infektionsschutzes werden die Klassen in Abhängigkeit von Raum- und Klassenstärke zumeist halbiert werden müssen. Zudem werden nicht alle Kolleginnen und Kollegen Ihrer Schulen wegen der unvermeidlichen Beschäftigungsverbote für einen Präsenzunterricht eingesetzt werden können. Diese beiden Faktoren machen deutlich, dass eine Rückkehr zu einem „normalen“ Unterricht in diesem Schuljahr nahezu auszuschließen ist.

Dennoch muss es unser Ziel sein – und damit waren wir uns mit allen Vertreterinnen und Vertretern der schulischen Verbände einig, in den kommenden Wochen bis zu den Sommerferien allen Kindern aller Jahrgänge – auch denen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung – eine Rückkehr in einen regelmäßigen Präsenzunterricht und eine Wiederaufnahme von Ganztags- und Betreuungsanteilen zu ermöglichen. Dies hat zur Folge, dass Unterricht mindestens an einem Tag in der Woche möglich sein muss.

Ich bin mir bewusst, dass Sie in Ihren Schulen längst an Konzepten arbeiten und sich frühere Informationen und Orientierung gewünscht hätten. Aber auch wir wissen erst seit dieser Woche, dass sich aus dem für den 30. April 2020, also für heute, angesetzten Treffen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder keine neuen und weitergehenden  Beschlüsse zu den Schulen ergeben sollen, sondern diese erst in Kenntnis belastbarer Zahlen zur Entwicklung des Infektionsgeschehens volle zwei Wochen nach den ersten Öffnungen auf der Konferenz der Regierungscheffinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin am 6. Mai 2020 gefasst werden sollen. Auf diese Information hin haben wir die Verbändegespräche so schnell wie möglich geführt.

Wir alle sind uns bewusst, dass die Rahmenbedingungen und die Möglichkeiten der Schulen zum Teil unterschiedlich sind und dass alle Schulen – gerade in dieser schwierigen Zeit – das Beste für Ihre Schülerinnen und Schüler erreichen wollen. Allerdings müssen Bildungschancen möglichst gleich verteilt sein. Bei aller Flexibilität und bei allem kreativen Engagement vor Ort brauchen wir in dieser außergewöhnlichen Situation für die kommenden Wochen eine landesweit stabile und klare gemeinsame Basis.  Daher sind die folgenden Eckpunkte für die Wiederaufnahme des Schulbetriebes unbedingt zu berücksichtigen:

  • Bis zu den Sommerferien erhalten die Schülerinnen und Schüler aller vier Jahrgangsstufen den gleichen Zugang zu Schule und Unterricht. Gleichzeitig muss die Notbetreuung weiter angeboten werden.
  • Wenn Lerngruppen in der Regel zumindest halbiert werden müssen und nicht alle Lehrkräfte für Präsenzunterricht zur Verfügung stehen, dann wird ein solcher Unterricht nur jeweils an einem einzelnen Tag möglich sein. Im Laufe einer Woche ergibt sich daraus ein „rollierendes“ System mit tageweisem Unterricht für nur einzelne Jahrgangsstufen. Dies bedeutet eine Mischung aus Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz.
  • Ein „Schichtbetrieb“, bei dem an einem Tag unterschiedliche Schülergruppen verschiedener Jahrgänge zu unterschiedlichen Tageszeiten in die Schule kommen, ist ausgeschlossen.
  • Jede Schule passt diese Mindestvorgaben auf ihre individuelle Situation an. Alle Planungen sollen auf Sicherheit ausgelegt sein, so dass bei immer möglichen Personalengpässen – ganz unabhängig von Corona – keine sofortigen Anpassungen erfolgen müssen.
  • Ein so rollierendes System – zumal bei Feiertagen und Ferien an Pfingsten – führt dazu, dass die einzelnen Jahrgangsstufen nicht immer am selben Wochentag in der Schule sein werden. Um Eltern dennoch eine Planungssicherheit für die letzten sieben Schulwochen zu geben, ist ein Unterrichtsplan für alle Jahrgänge für die Zeit bis zu den Sommerferien zu erstellen.
  • Der Umfang des Unterrichts an Präsenztagen hängt wesentlich von den Möglichkeiten der einzelnen Schule ab. Der Präsenztag soll gleichwohl für die Kinder als ganztägiges Angebot – also auch unter Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ganztag konzipiert werden.
  • Bei der Pausen- und Wegegestaltung ist unbedingt darauf zu achten, dass nicht alle am Präsenztag anwesenden Schülerinnen und Schüler zum gleichen Zeitpunkt in die Pause gehen, um hier mögliche Kontakte zu reduzieren.

Soweit die bisherigen Beschlüsse der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin sowie der entsprechende Beschluss der Kultusministerkonferenz erwartungsgemäß über den 6. Mai 2020 hinaus Bestand haben, bedeutet das:

  • Beginn der Schulöffnungen am 7. Mai 2020 zunächst mit den Viertklässlern,
  • an einem Tag so viel Unterricht und Betreuung wie möglich,
  • nach einem festen Plan bis zu den Sommerferien
  • bei Fortsetzung der Notbetreuung.

V.                  Schulrechtliche Änderungen

Vielfach haben uns in den vergangenen Tagen Fragen vor allem zu Versetzungsregelungen und Zeugnissen erreicht. Angesichts des Ausfalls von Unterricht seit dem 16. März 2020 ist das sehr verständlich. Dem Landtag liegen ein Gesetzentwurf sowie dazugehörige Änderungen an den Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen aller Schulformen vor, die darauf eine Antwort geben sollen. Sollte der Landtag heute dem Gesetzentwurf zustimmen, werden alle Schulen am Anfang der kommenden Woche mit einer weiteren ausführlichen SchulMail über die Einzelheiten aller schulrechtlichen Änderungen informiert. Zusätzlich werden die Informationen in der so genannten FAQ-Liste im Bildungsportal aktualisiert.

VI.                Zurück in den schulischen Alltag

Um Sie beim Einstieg in den Unterricht zu unterstützen, der derzeit nicht den üblichen Anforderungen entsprechen kann, sondern mit Blick auf die Rückkehr der Kinder in die Schulen vielfach auch altersgerecht auf das Thema Corona eingehen muss, hat QUA-LiS auf unsere Bitte hin Materialien zusammengestellt, die Sie unter folgendem Link abrufen können: 

https://www.schulentwicklung.nrw.de/cms/online-und-distanzlernen/praesenzunterricht-nach-corona

Schon in der SchulMail Nr. 14 vom 16. April 2020 hatte ich Sie über das umfangreiche Unterstützungsangebot durch die Schulpsychologie hingewiesen, das Ihnen zur Verfügung steht. Heute möchte ich Sie noch einmal besonders auf die Ideen zur Gestaltung des ersten Unterrichtstages aus schulpsychologischer Sicht aufmerksam machen. Unter  http://schulpsychologie.nrw.de/schule-und-corona/lehrkraefte/ideen-1.-unterrichtstag/1.-unterrichtstag.html finden Sie praxisnahe Empfehlungen, Hinweise und Materialien, die Ihnen und den Kindern den Einstieg erleichtern sollen. Hilfen zur Orientierung im sozialen Umfeld, Rituale, die den Schülerinnen und Schülern in einer – im Vergleich zu dem bekannten schulischen Alltag – veränderten Lernumgebung Sicherheit geben können.

VII.              Bewegungsangebote

Bewegungsintensive Pausen sollten Teil eines Schultages sein, doch die Infektionsschutzmaßnahmen schränken die Möglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Pause stark ein. Trotzdem sind bewegte Pausen auf dem Schulhof oder im Klassenraum möglich. Viele Ideen, Anregungen und Spielbeschreibungen dazu werden ab dem 5. Mai 2020 auf www.schulsport-NRW.de  abrufbar sein.

VIII.            Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19/Umgang mit Corona-Verdachtsfällen   

Mit einer weiteren SchulMail werden wir Ihnen über die Hinweise in der SchulMail Nr. 15 hinaus sowohl gemeinsame Hinweise der Kommunalen Spitzenverbände und des MSB zum Infektionsschutz, das mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und der Unfallkasse abgestimmt ist, wie auch Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Corona-Verdachtsfällen übersenden.

Ich möchte nicht schließen, ohne mich noch einmal für Ihr Engagement und Ihre Geduld zu bedanken. Dabei hoffe ich, mit diesen Informationen zu mehr Planungssicherheit beigetragen zu haben. Und ganz zum Schluss noch eine Bitte, die von den Elternverbänden an mich herangetragen wurde: Denken Sie, wenn Sie es nicht längst getan haben, auch an eine Weiterleitung dieser Informationen an die Elternvertretungen Ihrer Schulen.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

Elternbrief unseres Schulleiters Herr Eckervogt:

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

das für uns zuständige Ministerium für Schule und Bildung hat am heutigen Tag mitgeteilt, dass die Schulen am 07.05.2020 mit der Unterrichtung der Klassen vier im Bereich der Primarstufe beginnen sollen.
Ab dem 11.05.2020 stoßen die Klassen eins, zwei und drei in einem „rollierenden“ Verfahren hinzu.

Die Lerngruppen eins bis vier werden also tageweise in der Schule unterrichtet, tageweise wie bislang im „Fernunterricht“.
Einzelheiten können dem Originaltext der „Corona-Mail Nr. 17“  des Ministeriums  vom heutigen Tag entnommen werden.

Weitere Informationen dazu werden auch durch die Klassenleitungen nach dem 05.05.2020 bekannt gegeben. Vorher wird geplant.

Ich wünsche einen ganz erholsamen Feiertag,

mit freundlichem Gruß

W. Eckervogt

Corona-Mail Nr. 17 / Schulmail 17 des Schulministeriums zum Thema
Wiederaufnahme des Unterrichts an den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Länder haben gemeinsam in der Ministerpräsidentenkonferenz am 15. April 2020 entschieden, dass ab dem 4. Mai 2020 vorzugsweise die 4. Grundschulklassen sowie Abschlussklassen des kommenden Jahres in den Unterricht zurückkehren können. Für die Zeit darüber hinaus hat die Kultusministerkonferenz entsprechende Empfehlungen erarbeitet.

Wir haben auf dieser Grundlage entschieden, in Nordrhein-Westfalen nicht von der Möglichkeit des Unterrichtsstarts bereits direkt am 4. Mai 2020 Gebrauch zu machen, sondern die Wiederaufnahme des Unterrichts an den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen für Donnerstag, den 7. Mai 2020 vorzusehen. An den ersten beiden Tagen, also am 7. und 8. Mai 2020, soll zunächst nur Unterricht für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen stattfinden. Ab dem 11. Mai 2020 sollen in einem tageweise „rollierenden“ System die Kinder aller Jahrgangsstufen wieder in „ihre“ Schulen gehen können.

Vorab möchte ich Ihnen aber bei dieser Gelegenheit auch im Namen von Frau Ministerin Gebauer ausdrücklich danken. Nach der Einstellung des Unterrichts an allen Schulen am 16. März 2020 haben Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen mit hoher Einsatzbereitschaft entscheidend dazu beigetragen, dass auch während der Corona-Pandemie Beschäftigte kritischer Infrastrukturen, vor allem im Gesundheitswesen, weiterhin im Einsatz sein konnten. Wir haben Ihnen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ganztags- und Betreuungsangebote diese Notbetreuung auch in den Osterferien und auch an Wochenenden zugemutet, und Sie haben diese Aufgabe engagiert angenommen. Uns ist sehr bewusst, dass insbesondere die Schulen der Primarstufe, diese Notbetreuung zum Teil in sehr kleinen Gruppen organisieren mussten und weiterhin müssen.

Wie sie wissen, ist die Notbetreuung in der vergangenen Woche auch auf weitere berufliche Tätigkeitsbereiche (Alleinerziehende – berufstätig oder in Prüfungen) ausgeweitet worden. Grundlage bildet die Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die mit Wirkung vom 27. April 2020 angepasst wurde. Darüber hatte ich Sie bereits mit der 16. SchulMail vom 24. April 2020 informiert.

I.   Unterstützung durch Lernen auf Distanz

In den vergangenen Wochen haben Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen entscheidend dazu beigetragen, dass Ihre Schülerinnen und Schüler sich Zuhause nicht nur sinnvoll beschäftigen, sondern den Bezug zur Schule und zum Lernen halten und auch Lernfortschritte erzielen konnten. Wir wissen, dass die Voraussetzungen von Schule zu Schule, aber auch innerhalb einer Schule und vor allem zwischen den Familien unterschiedlich sind. Mein Dank gilt daher auch hier Ihrem beispielhaften Engagement. Sie haben auf oftmals sehr kreative Weise dazu beigetragen, dass Kinder die Freude am Lernen behalten und mit Ihnen in dem pädagogisch so wichtigen persönlichen Kontakt bleiben konnten.

In den vergangenen Tagen hat vor allem die Wiederaufnahme des Schulbetriebs an den weiterführenden Schulen im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung gestanden. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler, die in Kürze ihre Abiturprüfungen absolvieren oder in diesem Schuljahr noch andere wichtige Schulabschlüsse anstreben. Nunmehr steht eine gestufte Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs an den Schulen der Primarstufe bevor.

II.   Begrenzter Unterrichtsbeginn ab 7. Mai 2020

Die Tatsache, dass wir eine Wiederaufnahme des Unterrichts für den 7. Mai 2020 vorsehen, hat verschiedene Gründe. Zunächst wollen wir Ihnen und Ihren Kollegien, aber auch den Schulträgern mehr Zeit geben, notwendige Vorbereitungen zu treffen: Seien es die Reinigung und Einhaltung von Hygienevorgaben an den Schulen, die Vorkehrungen zur Abstandshaltung, die Bereitstellung von notwendigem Material oder der Schülertransport. Zudem gibt es durch die zusätzliche Zeit Gelegenheit, sich pädagogisch und didaktisch auf die neuen Erfordernisse des Präsenzunterrichts für die kommenden Wochen einzurichten.

Ein weiterer Grund bestand darin, dass wir die inzwischen geführten Gespräche mit Lehrer- und Elternverbänden sowie Schulleitungsvertretungen abwarten wollten, um ein möglichst von allen getragenes Vorgehen für die Zeit bis zu den Sommerferien abzustimmen und sich auf Grundprinzipien und Prioritäten zu verständigen, die Basis für schulische Konzepte sein sollen.

III.   Notbetreuung, OGS und weitere Betreuungsangebote

Parallel zur Wiederaufnahme des eingeschränkten Unterrichtsbetriebes wird die Notbetreuung –angepasst an die Vorgaben des Infektionsschutzes, die auch für den Unterricht in den Klassen gelten (vgl. 15. SchulMail) – fortgeführt. Dazu wird die auf dem Bildungsportal befindliche FAQ-Liste entsprechend angepasst. Maßgeblich für die Durchführung der Notbetreuung sind die Abstandsvorgaben (1,50 m), die eingehalten und beaufsichtigt werden müssen, sowie eine Vermeidung der Durchmischung der Gruppen.

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass ganztägige Betreuungs- und Bildungsangebote ein wichtiger Bestandteil bei der Schulöffnung sein werden und für die Kinder, die einen Betreuungsvertrag haben, an den Präsenztagen auch gewährleistet wird. Die Wiederaufnahme von OGS- und anderen Betreuungsformen ist mit weitergehenden Fragestellungen (z.B. Mittagsverpflegung) verbunden, die mit den Kommunen und den Trägern zu klären sind. Auch wenn im Grundsatz mit den Partnern Einigkeit darüber besteht, das Ganztagsangebot an den Grundschulen mit zu öffnen, wird es vor Ort zunächst möglicherweise individuelle Vereinbarungen über die Wiederaufnahme der Betreuung im gewohnten Umfang geben müssen.

IV.   Eckpunkte für schulische Konzepte

Aus Gründen des Infektionsschutzes werden die Klassen in Abhängigkeit von Raum- und Klassenstärke zumeist halbiert werden müssen. Zudem werden nicht alle Kolleginnen und Kollegen Ihrer Schulen wegen der unvermeidlichen Beschäftigungsverbote für einen Präsenzunterricht eingesetzt werden können. Diese beiden Faktoren machen deutlich, dass eine Rückkehr zu einem „normalen“ Unterricht in diesem Schuljahr nahezu auszuschließen ist.

Dennoch muss es unser Ziel sein – und damit waren wir uns mit allen Vertreterinnen und Vertretern der schulischen Verbände einig, in den kommenden Wochen bis zu den Sommerferien allen Kindern aller Jahrgänge – auch denen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung – eine Rückkehr in einen regelmäßigen Präsenzunterricht und eine Wiederaufnahme von Ganztags- und Betreuungsanteilen zu ermöglichen. Dies hat zur Folge, dass Unterricht mindestens an einem Tag in der Woche möglich sein muss.

Ich bin mir bewusst, dass Sie in Ihren Schulen längst an Konzepten arbeiten und sich frühere Informationen und Orientierung gewünscht hätten. Aber auch wir wissen erst seit dieser Woche, dass sich aus dem für den 30. April 2020, also für heute, angesetzten Treffen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder keine neuen und weitergehenden  Beschlüsse zu den Schulen ergeben sollen, sondern diese erst in Kenntnis belastbarer Zahlen zur Entwicklung des Infektionsgeschehens volle zwei Wochen nach den ersten Öffnungen auf der Konferenz der Regierungscheffinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin am 6. Mai 2020 gefasst werden sollen. Auf diese Information hin haben wir die Verbändegespräche so schnell wie möglich geführt.

Wir alle sind uns bewusst, dass die Rahmenbedingungen und die Möglichkeiten der Schulen zum Teil unterschiedlich sind und dass alle Schulen – gerade in dieser schwierigen Zeit – das Beste für Ihre Schülerinnen und Schüler erreichen wollen. Allerdings müssen Bildungschancen möglichst gleich verteilt sein. Bei aller Flexibilität und bei allem kreativen Engagement vor Ort brauchen wir in dieser außergewöhnlichen Situation für die kommenden Wochen eine landesweit stabile und klare gemeinsame Basis.  Daher sind die folgenden Eckpunkte für die Wiederaufnahme des Schulbetriebes unbedingt zu berücksichtigen:

  • Bis zu den Sommerferien erhalten die Schülerinnen und Schüler aller vier Jahrgangsstufen den gleichen Zugang zu Schule und Unterricht. Gleichzeitig muss die Notbetreuung weiter angeboten werden.
  • Wenn Lerngruppen in der Regel zumindest halbiert werden müssen und nicht alle Lehrkräfte für Präsenzunterricht zur Verfügung stehen, dann wird ein solcher Unterricht nur jeweils an einem einzelnen Tag möglich sein. Im Laufe einer Woche ergibt sich daraus ein „rollierendes“ System mit tageweisem Unterricht für nur einzelne Jahrgangsstufen. Dies bedeutet eine Mischung aus Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz.
  • Ein „Schichtbetrieb“, bei dem an einem Tag unterschiedliche Schülergruppen verschiedener Jahrgänge zu unterschiedlichen Tageszeiten in die Schule kommen, ist ausgeschlossen.
  • Jede Schule passt diese Mindestvorgaben auf ihre individuelle Situation an. Alle Planungen sollen auf Sicherheit ausgelegt sein, so dass bei immer möglichen Personalengpässen – ganz unabhängig von Corona – keine sofortigen Anpassungen erfolgen müssen.
  • Ein so rollierendes System – zumal bei Feiertagen und Ferien an Pfingsten – führt dazu, dass die einzelnen Jahrgangsstufen nicht immer am selben Wochentag in der Schule sein werden. Um Eltern dennoch eine Planungssicherheit für die letzten sieben Schulwochen zu geben, ist ein Unterrichtsplan für alle Jahrgänge für die Zeit bis zu den Sommerferien zu erstellen.
  • Der Umfang des Unterrichts an Präsenztagen hängt wesentlich von den Möglichkeiten der einzelnen Schule ab. Der Präsenztag soll gleichwohl für die Kinder als ganztägiges Angebot – also auch unter Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ganztag konzipiert werden.
  • Bei der Pausen- und Wegegestaltung ist unbedingt darauf zu achten, dass nicht alle am Präsenztag anwesenden Schülerinnen und Schüler zum gleichen Zeitpunkt in die Pause gehen, um hier mögliche Kontakte zu reduzieren.

Soweit die bisherigen Beschlüsse der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin sowie der entsprechende Beschluss der Kultusministerkonferenz erwartungsgemäß über den 6. Mai 2020 hinaus Bestand haben, bedeutet das:

  • Beginn der Schulöffnungen am 7. Mai 2020 zunächst mit den Viertklässlern,
  • ab dem 11. Mai ein Jahrgang pro Werktag in der Schule,
  • an einem Tag so viel Unterricht und Betreuung wie möglich,
  • nach einem festen Plan bis zu den Sommerferien
  • bei Fortsetzung der Notbetreuung.

V.   Schulrechtliche Änderungen

Vielfach haben uns in den vergangenen Tagen Fragen vor allem zu Versetzungsregelungen und Zeugnissen erreicht. Angesichts des Ausfalls von Unterricht seit dem 16. März 2020 ist das sehr verständlich. Dem Landtag liegen ein Gesetzentwurf sowie dazugehörige Änderungen an den Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen aller Schulformen vor, die darauf eine Antwort geben sollen. Sollte der Landtag heute dem Gesetzentwurf zustimmen, werden alle Schulen am Anfang der kommenden Woche mit einer weiteren ausführlichen SchulMail über die Einzelheiten aller schulrechtlichen Änderungen informiert. Zusätzlich werden die Informationen in der so genannten FAQ-Liste im Bildungsportal aktualisiert.

VI.   Zurück in den schulischen Alltag

Um Sie beim Einstieg in den Unterricht zu unterstützen, der derzeit nicht den üblichen Anforderungen entsprechen kann, sondern mit Blick auf die Rückkehr der Kinder in die Schulen vielfach auch altersgerecht auf das Thema Corona eingehen muss, hat QUA-LiS auf unsere Bitte hin Materialien zusammengestellt, die Sie unter folgendem Link abrufen können: 

https://www.schulentwicklung.nrw.de/cms/online-und-distanzlernen/praesenzunterricht-nach-corona

Schon in der SchulMail Nr. 14 vom 16. April 2020 hatte ich Sie über das umfangreiche Unterstützungsangebot durch die Schulpsychologie hingewiesen, das Ihnen zur Verfügung steht. Heute möchte ich Sie noch einmal besonders auf die Ideen zur Gestaltung des ersten Unterrichtstages aus schulpsychologischer Sicht aufmerksam machen. Unter  http://schulpsychologie.nrw.de/schule-und-corona/lehrkraefte/ideen-1.-unterrichtstag/1.-unterrichtstag.html finden Sie praxisnahe Empfehlungen, Hinweise und Materialien, die Ihnen und den Kindern den Einstieg erleichtern sollen. Hilfen zur Orientierung im sozialen Umfeld, Rituale, die den Schülerinnen und Schülern in einer – im Vergleich zu dem bekannten schulischen Alltag – veränderten Lernumgebung Sicherheit geben können.

VII.   Bewegungsangebote

Bewegungsintensive Pausen sollten Teil eines Schultages sein, doch die Infektionsschutzmaßnahmen schränken die Möglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Pause stark ein. Trotzdem sind bewegte Pausen auf dem Schulhof oder im Klassenraum möglich. Viele Ideen, Anregungen und Spielbeschreibungen dazu werden ab dem 5. Mai 2020 auf www.schulsport-NRW.de  abrufbar sein.

VIII.   Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19/Umgang mit Corona-Verdachtsfällen   

Mit einer weiteren SchulMail werden wir Ihnen über die Hinweise in der SchulMail Nr. 15 hinaus sowohl gemeinsame Hinweise der Kommunalen Spitzenverbände und des MSB zum Infektionsschutz, das mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und der Unfallkasse abgestimmt ist, wie auch Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Corona-Verdachtsfällen übersenden.

Ich möchte nicht schließen, ohne mich noch einmal für Ihr Engagement und Ihre Geduld zu bedanken. Dabei hoffe ich, mit diesen Informationen zu mehr Planungssicherheit beigetragen zu haben. Und ganz zum Schluss noch eine Bitte, die von den Elternverbänden an mich herangetragen wurde: Denken Sie, wenn Sie es nicht längst getan haben, auch an eine Weiterleitung dieser Informationen an die Elternvertretungen Ihrer Schulen.

Mit freundlichen Grüßen
Mathias Richter

Hygieneplan (Version 1) der Tremoniaschule (auch zum Download)

im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Gültigkeit: 23.04.2020 bis zur nächsten Erweiterung des Präsenzunterrichts

Der Hygieneplan “Version 1” gilt für den Zeitraum, in dem ausschließlich Schülerinnen und Schüler der Stufen 9 und 10 im Schulgebäude unterrichtet werden.

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Vorbemerkungen:

Um den Unterrichtsbetrieb schrittweise wieder aufnehmen zu können, müssen Schulen bestimmte Hygienebedingungen sicherstellen, um Infektionsrisiken zu minimieren.
Laut Infektionsschutzgesetz sind Schulen verpflichtet, innerschulische Verfahrensweisen zur Einhaltung der Infektionshygiene in standortbezogenen Hygieneplänen festzulegen, diese regelmäßig zu überprüfen und ggfs. anzupassen.

Dieser Anpassung des schuleigenen Hygieneplans liegen folgende Vorgaben zugrunde:

  • Rahmenhygieneplan des Landeszentrums Gesundheit NRW (2015)
  • Verfügungen der Bezirksregierung Arnsberg (Schulmail Nr. 14 und Nr. 15)
  • Handlungsempfehlung des BVÖGD
  • Schreiben der Bezirksregierung Arnsberg , u.a. vom 09.04.2020
  • Hinweise des RKI zur Reinigung und Desinfektion von Flächen (04.04.2020)
  • Informationen durch den Schulträger vom 22.04.2020

Die momentane Situation erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an gegenseitiger Rücksichtnahme und ein striktes Einhalten von Regeln.

Am ersten Schultag nach den Osterferien (23.04.2020 sowie 04.05.2020) erfolgt zeitversetzt die Abgabe der zuletzt erledigten Arbeitspakete. In Einzelgesprächen wird anschließend die Belehrung zum aktuellen Hygieneplan, der auch in schriftlicher Form vorliegt, durchgeführt.

1. Schulweg und Zugang zum Gebäude

Die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, nach Möglichkeit nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule zu kommen, sofern sie eine Alternative haben. Auf dem Schulweg und auf dem Schulgelände sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden.

Zu Beginn des Schultages begeben sich alle Schüler/innen zu den extra farblich gekennzeichneten Sammelpunkten ihrer Klassen. Die Abstandsmarkierungen sind bitte einzuhalten.

Mit dem Klingelzeichen werden die Eingangstüren offen blockiert, damit der Zutritt ohne Nutzung der Griffe möglich ist. Die Aufsicht führende Lehrkraft steuert den Zutritt im Eingangsbereich, damit genügend Abstand eingehalten wird.

Die Schülerinnen und Schüler begeben sich auf direktem Weg (vorgegeben und gekennzeichnet) in ihre Unterrichtsräume.

Dazu ist im Gebäude eine „Einbahnstraßenregelung“ ausgeschildert.Alle genutzten Unterrichtsräume werden 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn durch die Lehrkraft geöffnet, um das Betreten der Räume zu entzerren.

2. Hygiene in Klassenräumen und Fluren

2.1 Lufthygiene

Ein regelmäßiges Lüften der Klassenräume, möglichst ein Stoßlüften/Querlüften bei weit geöffnetem Fenster, wird generell zur Verbesserung der Luftqualität empfohlen. Dies muss unter Berücksichtigung möglicher Unfallgefahren erfolgen. Möglich ist z.B. ein Lüften zu Beginn/Ende einer Unterrichtsstunde unter Anwesenheit des Lehrpersonals. Soweit die Wetterlage es zulässt, werden während des Unterrichts mindestens zwei Fenster zur Querlüftung dauerhaft geöffnet. Jeder ist aufgefordert, sich mit seiner Bekleidung darauf einzustellen.

2.2 Garderobe

Jacken oder andere Kleidungsstücke werden ausschließlich über die eigene Stuhllehne gehängt, um einen Kontakt mit fremden Kleidungsstücken zu vermeiden. Jegliche Arbeitsmaterialien müssen die Schülerinnen und Schüler mit sich führen, da aufgrund täglicher Reinigungsmaßnahmen keine persönlichen Materialien im Klassenraum verbleiben können.

2.3 Nutzung von Unterrichtsräumen

Bei Betreten des Unterrichtsraumes wäscht sich jeder mindestens 20 Sekunden lang mit Seife die Hände. Die Tische und Stühle werden so angeordnet, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Die Tische werden mit Namen gekennzeichnet. Gegebenenfalls sind die Lerngruppen zu teilen. Es wird durch die Lehrkraft ein Sitzplan erstellt, aus dem hervorgeht, wer auf welchem Platz gesessen hat. Diese Sitzpläne werden durch die Lehrkraft dokumentiert, um im Falle einer bestätigten COVID-19-Infektion die Infektionsketten nachvollziehen zu können. Sämtliche Fachräume (auch der Computerraum und die Turnhalle) sowie die Aula und der Raum der Spielepause sind für die Nutzung mit Schülerinnen und Schülern gesperrt. Die Durchführung versetzter Pausen für jede Lerngruppe ist erforderlich.

2.4 Lehrerzimmer / Kopierraum / Sekretariat

Der Aufenthalt in Räumen wie dem Lehrerzimmer oder dem Kopierraum sollte auf ein Minimum reduziert werden. Dabei ist der Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten. Die Büros (Lehrerzimmer, Sekretariat) bleiben für den Publikumsverkehr mit Schülerinnen und Schülern grundsätzlich geschlossen. Dringend erforderliche persönliche Gespräche werden mit konkretem Treffpunkt telefonisch oder per Mail vereinbart (z.B. für Beratungen, Formularübergaben o.ä.).

2.5 Reinigung

Die allgemeine Reinigung des Schulgebäudes wird durch die Stadt Dortmund als Schulträger organisiert. Es wurde eine engmaschige Reinigung veranlasst. Tische, Türklinken und WC-Anlagen werden täglich gereinigt.

3. Persönliche Hygiene

Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im Gebäude und bei der Pausenaufsicht wird dringendst angeraten.

Die Hinweise zur persönlichen Hygiene des Robert-Koch-Institutes sind bitte zu beachten.

4. Hygiene in Sanitärbereichen

In allen Sanitärbereichen (das schließt die Waschbecken in den Unterrichtsräumen und Büros ein) werden ein Spender mit Flüssigseife und Einmalhandtücher vorgehalten. Ansonsten ist – als sofort verfügbare „Notreserve“ – eine Flasche mit Flüssigseife im Pult vorzusehen. Sofern eine Reinigungskraft, eine Hausmeistervertretung sofort erreichbar ist, kann um sofortige Unterstützung gebeten werden, falls Nachschub fehlt.

Für die Reinigung in den Toilettenräumen ist die Hausmeistervertretung mit dem Reinigungsteam zuständig.

Die Türen der Innentoiletten bleiben im Probelauf unverschlossen. Ein Reinigungsplan wird aufgehängt. Die Nutzung der Toiletten wird von der unterrichtsführenden Lehrkraft dokumentiert.

5. Verpflegung

Der Schulkiosk ist geschlossen. Jede Zubereitung von Speisen und Getränken im Klassenraum ist untersagt. Die Schüler und Schülerinnen sind angehalten, sich ausreichend mit Essen und Getränken auszustatten.

6. Konferenzen und Besprechungen

Konferenzen werden sehr stark eingeschränkt, Besprechungsergebnisse sind, soweit möglich, in elektronischer oder fernmündlicher Form zu erzielen. Sollte eine persönliche Anwesenheit notwendig sein, ist auf eine ausreichende Raumgröße und Abstand zu achten. Das Tragen eines Mundschutzes wird dringendst empfohlen.

Gleiches gilt für Elterngespräche und Informationsveranstaltungen.

7. Personen mit Symptomen

Schülerinnen und Schüler, die eines oder mehrere der für eine COVID-19-Erkrankung typischen Symptome zeigen, sind umgehend von der Teilnahme am Unterricht oder Prüfungen auszuschließen. Sie setzen umgehend einen Mund-Nasen-Schutz auf, verlassen das Schulgebäude und nehmen Kontakt zu einem Arzt auf. Die Erziehungsberechtigten werden informiert.

Es handelt sich dabei um folgende Symptome: Rachenschmerzen, trockener Husten, Fieber, ggfs. Schnupfen, sonstige Symptome einer Atemwegserkrankung, allgemeine Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Die Kombination Fieber/Husten (bei Erwachsenen auch Kurzatmigkeit) sind statistisch gesehen die häufigsten Symptome bei COVID-19.

8. Zuwiderhandlung

Bei absichtlicher und bewusster Missachtung dieses Hygieneplans und/oder mutwilliger gesundheitlicher Gefährdung von Lehrern/innen und Mitschülern/innen (durch z.B. gezieltes Anspucken) erfolgt der unmittelbare Ausschluss vom laufenden Schulbetrieb durch die unterrichtende Lehrkraft. Auf eine vorherige telefonische Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten muss zunächst, wegen der Unterrichtung durch nur eine einzelne Lehrkraft, verzichtet werden. Diese wird schnellstmöglich nachgeholt.Das direkte Verlassen des Schulgeländes nach einem vorübergehenden Ausschluss ist für diese Schüler/innen – wie bislang – verbindlich. Über die weitere Beschulung entscheidet die Schulleitung zeitnah.

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

sehr hoffe ich, dass die Osterferien trotz der Corona-Pandemie zumindest etwas der Erholung dienen konnten.
Am 23. April 2020 starten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 wieder um 8 Uhr mit dem Unterricht.
Wenige Tage später, am 04.Mai 2020, besuchen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a, 4b, 9a und 9b den Unterricht der Tremoniaschule.
Die übrigen Lerngruppen werden bis zur Regelung durch die nächste Nachricht des zuständigen Ministeriums für Schule und Bildung weiterhin mit wöchentlichen „Lernpaketen“ und mit schulischen Aufgaben versorgt. Der Kontakt zu den Lehrkräften besteht ja weiterhin.
Die vor Wochen eingerichtete Notbetreuung (Stufen 1-6) findet ohne Unterbrechnung statt.

Bitte bleiben Sie gesund!

Mit freundlichem Gruß

Eckervogt

(Schulleiter)

Hier ein Link zur Schulmail des Schulministeriums (14.Mail) vom 16.4. zum Umgang mit Corona nach den Osterferien (ab 20.4.2020)

Ältere Meldungen

Aktuelles (27.3.2020)

Coronavirus: Elternbrief der Schulministerin zur Situation

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Foto: Schulministerin Yvonne Gebauer.

Schulministerin Yvonne Gebauer. – Bild: MSB/ Susanne Klömpges

Liebe Eltern,

die aktuelle Situation stellt uns alle vor große und noch nie da gewesene Herausforderungen – gerade auch Familien mit Kindern. Alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Infektionsketten, die zu einer weiteren, schnellen Verbreitung des Corona-Virus führen können, müssen unterbrochen werden. Im öffentlichen Raum dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen unterwegs sein, Ausnahmen gelten nur für die eigene Familie. Die Einstellung des regulären Schulbetriebes, die Beschränkung der Freizeitmöglichkeiten und der Bewegungsfreiheit sind besonders für Kinder und Jugendliche große Einschnitte. Sie verbringen nun viel Zeit zu Hause, ohne die gewohnten Strukturen, Abläufe und Beschäftigungsmöglichkeiten.

In den Schulen findet derzeit nur eine Notbetreuung statt, die seit dem 23.03.2020 auch am Wochenende und in den Osterferien geöffnet bleiben wird. Diese Notbetreuung steht für Kinder bereit, deren Eltern in Bereichen der so genannten „kritischen Infrastruktur“ arbeiten. Dazu ist eine Bescheinigung des jeweiligen Arbeitgebers nötig.

In der Notbetreuung werden Schülerinnen und Schüler bis Klasse 6 in kleinen Gruppen von Lehrerinnen und Lehrern und anderem pädagogischen Personal im Landesdienst der eigenen Schule sowie vom Personal des Ganztagsträgers betreut. In der Notbetreuung findet kein Unterricht statt, sondern werden andere Angebote zur Beschäftigung, nach Möglichkeit auch zur Bewegung der Schülerinnen und Schüler unterbreitet.

Die Notbetreuung ist wichtig, damit Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger, Personal in der Altenpflege, Lebensmittel-Verkäuferinnen und Verkäufer und andere wichtige Berufsgruppen weiterhin ihrer Arbeit im Interesse der gesamten Gesellschaft nachgehen können.

Ich möchte Sie herzlich bitten, mit diesen Regelungen bewusst und verantwortungsvoll umzugehen. Diesen Appell richte ich auch an alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Wo immer es geht, sollte es Eltern ermöglicht werden, von zu Hause aus zu arbeiten, damit die Kolleginnen und Kollegen in der Notbetreuung nicht überfordert werden. Bitte achten Sie strengstens darauf, dass Ihre Kinder außerhalb der Notbetreuung keine weiteren Kontakte über den eigenen Haushalt hinaus haben. Auch für das Angebot der Notbetreuung gilt: Je effektiver wir Infektionsketten unterbrechen können, desto besser ist es.

Die Organisation der Notbetreuung stellt auch unsere Schulen vor organisatorische Herausforderungen. Alle Kinder und Jugendlichen, alle Lehrkräfte und anderes pädagogisches Personal, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ganztagsträger sollen in der Notbetreuung sichere Bedingungen vorfinden, damit es auch hier möglichst nicht zu weiteren Ansteckungen kommt. Auch deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Nutzung dieses Angebotes nötig.

Die Schulträger werden die erforderlichen Hygienemaßnahmen ergreifen. Die genutzten Schulräume werden regelmäßig gereinigt.

Ich bin den Lehrkräften und dem Personal der Ganztagsträger und der Betreuungsangebote für den großen Einsatz sehr dankbar!

Und auch Ihnen, liebe Eltern, möchte ich für Ihre Flexibilität und Ihre Bereitschaft, sich auf die für Sie oftmals schwierige Situation einzustellen, herzlich danken. Und ich möchte Sie auch um Ihr Verständnis bitten, dass wir Maßnahmen und Regelungen ständig prüfen und anpassen müssen. Diese besondere Situation fordert uns alle heraus und wir werden sie nur gemeinsam bewältigen. Wir brauchen Vernunft, Solidarität und Gemeinschaftssinn, um diese Situation zu meistern.

Gespräche in der Familie, gegenseitiges Verständnis für die Sorgen und Nöte der Familienmitglieder können helfen, diese Ausnahmesituation zusammen zu bewältigen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute! Bleiben Sie gesund!

Ihre
Yvonne Gebauer

Sie finden den Elternbrief der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen auch auf unserer Seite zum Thema Corona.

Aktuelles (23.3.2020)

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

es freut mich sehr, dass der Kontakt zwischen den Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften insgesamt gut gestaltet werden konnte und mögliche Fragen zu den wöchentlichen Lernpaketen morgens beantwortet werden können.
Zwischenzeitlich hat das Ministerium für Schule eine weitere Nachricht (Mail Nr. 8) zugestellt, die von Bedeutung ist. Daher wird diese unverändert auf der Homepage zur Kenntnis gegeben.

Bitte bleiben Sie gesund!

Mit freundlichem Gruß


W. Eckervogt
   Schulleiter

Link zur Mail Nr. 8 des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/200320/index.html

Mehr Infos auf unserer Seite unter dem Punkt Informationen zum Coronavirus

+++++Aktuelles (14.3.2020)++++++

Elternbrief des Schulleiters vom 14.3.20

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
Sie haben sicherlich den Beschluss der Landesregierung vom 13.03.2020 schon gestern gehört:

1. „Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht“.

2. Eine Übergangsregelung wird bis zum 17.03.2020 einschließlich geschaffen:
„Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.2020) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher.“ Diese dauert an beiden Standorten der Tremoniaschule bis 15 Uhr an, wie bisher.

3. Zum weiteren Not-Betreuungsangebot über den 17.03.2020 hinaus gibt es eine Planungsgrundlage, über die genaue Ausgestaltung wird zurzeit noch beraten:
Für Eltern, die in gesellschaftlich unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten (besonders im Gesundheitswesen), wird während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet.Bitte melden Sie sich telefonisch umgehend (0231 477 321 30) in der Zeit zwischen 8-12 Uhr oder per mail – weckervogt@stadtdo.de –), wenn Sie zu diesem Berufskreis gehören. Denkbar ist auch eine Kontaktaufnahme zur Klassenleitung.
Es ist zurzeit nicht auszuschließen, dass der Schulträger für die Notbetreuung auf ausgewählte Schulen im „Wohnbezirk“ zwecks Bündelung zurückgreift.

4. Die Erreichbarkeit der Schulleitungen und Lehrkräfte ist (bis auf den Fall der Erkrankung, das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzgesetzes gilt auch für Lehrkräfte) abgesichert ,Kontaktmöglichkeiten s.o.

5. Für die Schülerinnen und Schüler werden Lernaufgaben vorbereitet, die im häuslichen Bereich bearbeitet werden können.

6. Geplante Ausflüge, Schulpflegschaftssitzungen, Elternsprechtage etc. sollen bis auf das Weitere (das ist ein „weiter“ Begriff) nicht stattfinden.

7. Schülerpraktika und Langzeitpraktika in Betrieben können zurzeit noch weiterhin durchgeführt werden (Einzelsituation).

8. Wohlmöglich nimmt die Berufseinstiegsbegleitung im Auftrag der Agentur für Arbeit Kontakt mit Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 9 und 10 auf, um Einzeltermine mit diesen im Schulgebäude zu vereinbaren.

Bitte teilen Sie den Klassenleitungen Ihre aktuelle Rufnummer mit und behalten Sie bitte die Homepage der Tremoniaschule im Auge, damit Sie möglichst aktuell informiert werden können.

In dieser schwierigen Zeit, ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, wünsche ich Ihnen besonders Gesundheit.

Mit freundlichem Gruß

W. Eckervogt

(Schulleiter)

+++Weiter Infos zu diesem Thema finden Sie gesammelt hier+++

www.tremoniaschule.de/informationen-zum-coronavirus/

Willkommen auf unserer Internetseite

Die Tremoniaschule ist eine Förderschule der Stadt Dortmund mit dem Schwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“. Ihre beiden Standorte liegen in Wambel (Grundschule) und in Körne (Sekundarstufe 1). Der Name der Schule leitet sich von der mittelalterlichen Bezeichnung unserer Stadt ab.

„1152 und damit ein Jahr nach seinem Aufenthalt in Dortmund stellte Kaiser Friedrich I. dem Kölner Erzbischof Arnold II. eine Urkunde aus, die die lateinische Bezeichnung „in burgo Tremonia“ (deutsch: „in der Stadt Tremonia„) enthält. Von diesem Zeitpunkt an findet sich in den lateinischen Quellen nur noch die Bezeichnung Tremonia und es wird vermutet, dass dies auf eine Anordnung Friedrich Barbarossas zurückgeht.“

aus: Wikipedia: Dortmund